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Gott spricht: Siehe ich mache alles neu! (Offenbarung 21,5)
Das Banse-Haus in der Spitalstraße in Feuchtwangen ist derzeit Teil der Ausstellung Romantik: Wunsch und Wirklichkeit. Die Ausstellungsinstallation fällt auf und sie regt an auch über das Thema der Installation hinaus nachzudenken. (Informationen zur Ausstellungsinstallation erhalten Sie hier.)

Gott spricht: Siehe ich mache alles neu!
Sein oder Schein? Fassadenkosmetik oder umfassende Sanierung? Aus der Perspektive der Offenbarung des Johannes kann es nur um eine umfassende Sanierung gehen. Gott wird die Welt radikal neu schaffen. Eine gerechte und friedvolle Welt, ein Welt ohne Leid, Schmerz und Tränen und ohne Not will Gott schaffen. Eine radikale Neuschöpfung, die für die Welt in der wir heute leben, eine Utopie ist, denn sie ist auf das Reich Gottes gerichtet.
Und doch entfalten die Worte der Offenbarung des Johannes ihre Kraft auch für unsere Welt. Eine Kraft, die mehr schafft als reine Fassadenkosmetik zu sein. Das Reich Gottes beginnt klein und unscheinbar. So erzählt Jesus Christus es im Gleichnis vom kleinen Senfkorn. Doch es beginnt schon in dieser Welt zu wachsen.
Gott spricht: Siehe ich mache alles neu!
Dieses Wort ist Verheißung, dass Veränderung möglich ist. Momente des Friedens in einer friedlosen Welt sind möglich. In einer ungleichen und ungerechten Welt können Momente der Gerechtigkeit wirklich werden. Leid, Schmerz und Not kann gemildert werden. Es wird nicht gelingen alle Ungerechtigkeit und Unfrieden, jedes Leid und jede Not aus der Welt zu schaffen. Doch macht Gott Mut, sich für eine Veränderung einzusetzen.
Ein Anfang ist die Verheißung Gottes zu hören. Diese verändert den Blick auf die Welt und kann unsere Welt verändern. Glaube befreit, denn er schenkt die Freiheit, das Leben zu gestalten. Ein jeder und eine jede an seinem oder ihrem Ort. All das was unveränderlich oder unvermeidlich wirkt, dürfen wir hinterfragen. Wir dürfen und sollen die Zwänge dieser Welt in Frage stellen, damit unsere Welt ein menschlicheres Angesicht bekommt. Das wird dann keine Fassadenrenovierung. Es werden nur kleine Bausteine sein, die wir verändern. Doch viele kleine Steine können das Angesicht der Welt verändern und das ist mehr als eine äußerliche Fassadenkosmetik!
Es ist Teil der Verheißung Gottes, der zu uns spricht: Siehe ich mache alles neu! Es ist ein Schein des Reiches Gottes in unserer Welt.
Dekanin Uta Lehner
Dekanatsleitung
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Das Leitungsteam unsereres Dekanatsbezirks

Uta Lehner
Dekanin
91555 Feuchtwangen
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Evang.-Luth. Dekanat
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